180 Tage LAND IN SICHT

[noch ein Segelblog]

Author: Anke Panterodt (Page 1 of 3)

Hochmut kommt vor dem Ölwechsel

Vor einigen Jahren haben wir in einem Hafen eine Charterjacht beobachtet und hörten wie ein Mitreisender seinem Skipper zurief: “Skipper, ich habe die drei Wassertanks gefüllt” Der Skipper erwiderte in einer Seelenruhe:

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3000 Meilen

War es nicht gerade gestern,  als wir das zweite Mal die dreifach Null auf den Tacho gesehen haben.? Wir sind vor Sonderburg und steuern den letzten Milestone unserer Reise an,  den westlichen Punkt der Ostsee.  Ahoi hier ist LAND IN SICHT

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Sternenhimmel

Ich habe gestern seit sehr langer Zeit mal wieder einen wirklichen Sternenhimmel gesehen. Es ist schon irre, denn die letzten Wochen und fast Monate war es nachts immer so hell, dass wir keine Sterne gesehen haben. Nicht, dass ich die langen Tage nicht vermisse, aber nachts in die Sterne zu schaunen hat auch etwas sehr schönes. Schade ist nur, dass Sternenhimmel jetzt hier immer eine eher frische Nacht beschert, denn entweder sternenklar und kalt oder wolkenverhangen und eher warm. Die Nacht ist nur in diesen zwei Ausführungen verfügbar. Ach eine dritte habe ich vergssen: wolkenverhangen, warm und nass – aber das wollen wir nicht herauf beschwören und daher in diesem Sinne- Gute Nacht!

 

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Immer schön die Treppen hoch

Nach dem gestrigen Tag war ich echt geschafft. 9.00 Uhr ging es in die erste Schleuse und 19.30 Uhr aus der letzten Schleuse raus. Dazwischen lagen 22 Schleusen und 55,2 Höhenmeter. Ich weiß nicht, welcher Job anstrengender ist, der des Schleusen-/Leinenmädchens oder der des Wildwasserkanuten an Bord. Auf jeden Fall haben beide alle Hände voll zu tun. Und gibt es gerade keine Leinen zu bedienen, dann erregen wir doch Aufsehen und werden eins ums andere mal von den Landtouristen gefragt: Woher und wohin. Das ist schön und mir wird bewußt, dass wir schon wirklich lang unterwegs sind.

Heute machen wir nun doch einen längeren Stopp in Motala und unser Konvoi besteht nun nur noch aus einem Boot, denn wir gehen mit dem nächsten in zwei Tagen weiter. Wir haben noch Zeit und in den nächsten Tagen soll der Westwind etwas abnehmen. Heute haben wir dafür wieder einen neuen Kugelfender gekauft, denn den alten haben wir irgendwo auf der Ostsee verloren. Also ein Matthias-kompatibles Shopping. 😉

Es warten noch ein paar kleine Stufen nach oben und dann geht es wieder abwärts. In Göteborg sollten wir wieder auf NN sein, ansonsten müssten Katja und Christian bitte eine lange Leiter mitbringen – wir freuen uns auf Euch!

Segel-Blues

Ich habe lange überlegt, ob auch „solche“ Beiträge in unserem Blog Platz haben sollen und ich bin der Meinung: Ja. Schreiben soll ja auch helfen. 😉

Wir liegen seit einigen Tagen im Hafen, da ein Tief sich vor uns lustig im Kreis dreht und immer wieder viel Wind beschert. Uns ist seit nun schon 3 Tagen der Weg, unsere Weiterreise versperrt. Ich merke für mich, dass jedes Mal wenn auf sich unserer Reise meteorologische Unwegsamkeiten (Wetterunsicherheiten, oder Wind gegenan) mit nautischen Herausforderungen (keine anderen seglerischen Möglichkeiten) paaren, mich der Segel-Blues plagt.

Gestern waren wir beim Friseur. Ich unterhielt mich mit der Friseurin, wie soll es anders sein, übers Wetter. Sie sagte: „Es ist so grausam, denn der Sommer war von einem Tag auf den anderen beendet.“ Das ist er wieder, der Blues in meinen Ohren. Der Regen trommelt aufs Deck und das Boot ruckt in den Leinen…..

Ich stelle mir zu oft die Frage: Schaffen wir das, den endlos scheinenden Weg zurück, kurz vor Beginn des Eisgangs also? Matthias beantwortet dies gleichbleibend, ich könnte schon fast sagen stoisch, immer mit: “Ja!” Bisher hatte er auch immer recht behalten. Naja ich als Kaffeeseglerin stalke dann „neidisch“ andere Schiffe über die Internetseite marinetrafic und denke: Ich wäre jetzt gerne schon dort, wo die jetzt sind. Das sich auch dort das Wetter ändert und dies auch nicht unsere Route ist, spielt dabei natürlich überhaupt keine Rolle. 😉

Also echt ein nerviger Song dieser Segel-Blues. Wie wäre es da mit: “Like ice in the sunshine” oder “Don’t worry, be happy!” Irgendwie hilft es mir, nicht alle 10 min auf´s Handy zu starren oder mich immer zu mit den noch anstehenden hunderten von Seemeilen zu beschäftigen.

Mal ehrlich: so ein verregneter Tag im Hafen hat auch was. Buch raus, Sticksachen in die Hand oder einfach nur die Decke bis zu den Ohren ziehen und ….. pst – Matthias schläft schon. 😉 …

Wir melden uns, falls die Reise jemals weiter geht.

Es gibt Eis, Baby!

Matthias und ich essen sehr gerne Eis und daher ist unser Eisradar IMMER auf Empfang. Heute sind wir in Sandarne angekommen. Entscheidend für den Hafen war das Symbol des Elektrosteckers, denn unsere Dieselheizung will immer noch nicht.  Mich hat wieder eine Erkältung erwischt, bei Nachttemperaturen unter 10 Grad ist es auch abend schon sehr fröstelig an Bord und: Ich WILL nicht mehr frieren

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Höga Kusten im Regen

So langsam aber sicher geht unsere Reise immer weiter nach Süden. Leider ist uns das Wetter gerade nicht besonders hold, aber wie ich in der digitalen Zeitung las, geht es Euch daheim auch nicht besser. Von den Höga Kusten haben wir leider nicht sooooo viel gesehen, das was die Wolken und der Regen dann doch Preis gaben, ist sehr beeindruckend.

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2.000 Meilen

Maschinenfahrt bei Regen,  Frühstück auf dem Wasser und eben die 2.000ste Meile auf der Logge durchrauschen gesehen.  Ahoi

Scheint bei Euch die Sonne?

Nach einer schönen Zeit mit Katharina und Sven haben wir uns in den vergangenen Tagen die finnische Westküste über Repossaari, Kiili, Storkorshamn und nun nach Vaasa gehangelt. Die letzten zwei Wochen hatten wir in einem traumhaft schönen Segelrevier (Schärengarten um Turku) ebenso traumhaft schönes Wetter.

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Wir haben Ostwind im Tank

Segeln hatten wir uns etwas anders vorgestellt.  Es ist immer noch Wind aus West und das Motorgeräusch ist ständiger Begleiter. Wie nervig! Die Russerei hat uns raus gelassen und Finnland wieder in die EU hinein, alles ganz easy.   Nun brummen wir noch etwas nach Westen den Freunden entgegen  und dann Segeln wir erst wieder wenn passender  Wind ist.  Euer Motorschiff LAND IN SICHT

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